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„Menschen, die sich weigern, ihre Würde zu verlieren“

Samstag, 06. Februar 2010 | © rechtsstaat-mexiko.de

„Sentido Contrario – Vida y milagros de rebeldes contemporáneos“ (etwa: Gegen den Strom – Leben und Wunder heutiger Rebellen) heißt das neueste Buch von Luis Hernandez, in dem er in 37 Kurzporträts mehr als fünzig reale und imaginierte, individuelle und kollektive, bekannte und unbekannte heutige „HeldInnen“ vorstellt: „Menschen, die sich weigern, ihre Würde zu verlieren“, wie der brasilianische Literaturwissenschaftler Prof. Flavio Wolf de Aguiar in seiner Präsentation am Samstagabend sagte.

Passend zum Tenor der Tagung geht es um die Freiheitsträume und –kämpfe mehrerer Generationen, seit 1968 und der Kontext verbietet hier das üblich gewordene 86er-„bashing“. Das Zitat von Eva Forest, mit dem Luis Hernandez seine Arbeit am Buch motivierte, könnte auch das Motto für den Fortgang der Tagung sein: „Die Träume unserer Toten zu bewahren und sie in eine schöpferische Waffe zu verwandeln, die unmögliche und erhoffte Utopien durchdringt auf der Suche nach neuen Wegen, die den Prozess des Menschlicher-Werdens beschleunigen, ist das nicht die beste Ehrung?”

(Weitere Auszüge aus dem Buch, im spanischen Original und übersetzt von Annette von Schönfeld unter der Rubrik „Ressourcen“)